Andacht - CVJM Adlerbrücke
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Andacht
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„Befiel du deine Wege und was dein Herze kränkt

der aller treusten Pflege des, der den Himmel lenkt.“

 

Im letzten Jahr war ich durch Unfälle und größerer Operationen öfters im Krankenhaus und hatte viel Zeit zum Nachdenken; denn durch Corona war große Ruhe angesagt: kein Besuche! So habe ich über den Anfang eines Liedes nachgedacht:

„Befiel du deine Wege und was dein Herze kränkt
der aller treusten Pflege des, der den Himmel lenkt.“

Alles was so kreuz und quer in meinem Kopf herum geht und ging an Sorgen für die Zukunft, Ängste, Nöten, ja auch Ärger, vielleicht auch Unverständnis, die Schmerzen, alle solche Gedanken, alles was mein Kopf so registriert, soll ich befehlen, ich darf, ja ich soll das alles dem sagen, der den Himmel lenkt; nämlich Jesus. Ich brauche ihm keine Wegbeschreibung zu geben, wie er mir da heraus hilft, denn wenn er den Himmel lenkt, wird er wissen, wie er mir den Weg bereitet. Vielleicht passt mir, uns seine Wegbeschreibung zunächst nicht, aber er ist bei mir, uns. Jesus will uns begleiten, wir brauchen das nur zu bejahen und hinzu-horchen! Mit seiner Hilfe können wir es schaffen, oder?

Auf meinem Tisch steht eine Karte mit der Aussage von Werner Thiede. Damit will ich schließen, denn in dieser Gewissheit möchte ich leben.

„Wenn Gott nicht meine Zukunft wäre, so wäre die Gegenwart nichts wert. Mein Leben wäre voller Leere, und selbst mein Sterben wäre sinnentleert.

Doch weiß ich meine Zeit gehalten in dessen Händen, der die Zeiten trägt. Drum soll mein Leben er gestalten, der meine Zukunft selber ist und prägt“.

Marie-Luise Dahlhaus-Floeck