Hakuna Matata

„Hakuna Matata“, so lautet der Titel eines Liedes im Disney-Film „Der König der Löwen“, gesungen vom Erdmännchen Timon und vom Warzenschwein Pumba.

„Hakuna Matata“ sind Worte der afrikanischen Sprache Swahili und bedeuten frei übersetzt „Keine Sorgen“. So singen das die beiden Freunde. Und das ist ihre Lebensphilosophie.

Wer wünscht sich nicht ein solches Leben? Ein Leben, in dem man sich um nichts zu sorgen braucht. Ein Leben, das man voll und ganz genießen kann.

Aber ist das die Realität? Ist so ein Leben überhaupt möglich?

Ich selbst weiß gut genug, dass diese Lebensphilosophie nicht auf mein Leben zutrifft. Es gibt keinen Schalter, den ich einfach umlegen kann, um das Aufkommen neuer Sorgen abzustellen. Sorgen kommen immer wieder. Mal Kleine und mal Große. Und manchmal quälen sie mich, sie kosten Kraft, sie ziehen runter, sie rauben mir meine Lebensqualität.

Im ersten Jahrhundert nach Christus haben sich in Kleinasien viele neue Gemeinden gebildet. Viele Menschen sind neu zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Aber zur gleichen Zeit wurden die Christen stark verfolgt, gefoltert und ermordet. Sie hatten jede Menge Sorgen am Hals, die ihnen das Leben schwer gemacht haben. Aber die Menschen waren nicht allein. In einem Brief hat Petrus ihnen zugesprochen:

„Alle eure Sorge werft auf Gott, denn er sorgt für euch!“ (1.Petrus 5,7)

Eine Aufforderung und Zusage zugleich. Und das galt nicht nur für die Menschen damals. Es gilt auch für uns heute. Gott will für uns sorgen. Das erfordert nur, dass wir mit unseren Sorgen zu ihm kommen, sie bei ihm abgeben und ihm vertrauen.

Wir brauchen kein sorgenfreies Leben à la „Hakuna Matata“, wenn wir wissen, dass wir mit unseren Sorgen und Problemen nicht allein gelassen werden.

Wir dürfen mit Gottes Hilfe rechnen. Er will uns Lebensqualität schenken. Und er ist nur einen „Sorgenwurf“ entfernt!

Matthias Garrelts