Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Eph. 1,3.

Wir erhalten Segen jeden Tag: Durch gutes Wetter, Gesundheit, Begegnungen usw. Wir sprechen jeden Tag sogar Segen aus: „Guten

Tag“, „Auf Wiedersehen“, „Mahlzeit“. Das sind alte Segenssprüche, die bei uns zu Floskeln geworden sind. Man denkt gar nicht groß da-rüber nach, was man eigentlich sagt.

Was ist Segen genau? Segen ist ein gut sprechen von Worten, Worte, die stärken. Segen ist Gottes Wohlgefallen.

Gott ist derjenige, der den Segen gibt. Segen fördert uns und ist Gottes Ja; es steht immer für uns, obwohl wir Sünder sind. Das heißt aber nicht, dass wir deswegen trotzdem Böses tun können. Gott segnet nicht unsere falschen Wege, er segnete uns. Wir können nicht segnen, was Gott  nicht segnet.

Jakob erschleicht sich in 1. Mose 27,1-40 durch eine List den Segen seines Vaters – eigentlich stand dieser Segen seinem Bruder Esau zu. Man kann sich heute fragen, warum der Vater nicht einfach beide Söhne segnet.  Ist das heute genauso mit Gottes Segen?  Nein; denn das gilt für uns in dieser Hinsicht  nicht mehr. Gott hat keinen Sondersegen; bei Gott sind wir alle seine Lieblingskinder. Bei Gott ist die Fülle des Segens.

Und das coole ist, wir können Gottes Segensträger sein. Wir dürfen Gottes Segen weitergeben; wir sind Gottes Kanäle, durch die sein Segen fließt.

Überlegt einmal, wo Gott euch zum Segensträger machen möchte, wo könnt ihr Menschen segnen oder ihnen etwas Gutes tun? Wo könnt Ihr Euch für andere einsetzen?

Christina