Der Bibelkreis aus meiner Sicht

Seit ich einmal in den Bibelkreis hineingeschnuppert habe, weiß ich, dass das eine große Chance ist, mir umfassendes Bibelwissen anzueignen, Gott zu begegnen und gute Gemeinschaft mit Anderen zu haben.

Beginn ist um 17:00 Uhr im Raum der Hausaufgabenbetreuung. Nach Begrüßung und Vorstellung des jeweiligen Referenten, Gebet und einem ersten Lied lesen wir normalerweise den für den jeweiligen Freitag bestimmten Bibeltext zusammen.

Da wir im Verlauf eines Jahres für jede Woche einen anderen Referenten haben, der uns hilft, den Text besser zu verstehen, wird es nie eintönig oder gar langweilig. Die Referenten - ob weiblich, ob männlich -, sind aus vielen unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften und jeder bringt seine eigene Note und sein eigenes Verständnis mit. Diese Vielfalt sehe ich als ein großes Geschenk an und profitiere davon.

Was mich am Bibelkreis noch begeistert, ist zum Einen der Umgang der Teilnehmer untereinander, es besteht eine herzliche Gemeinschaft und jeder „Neuling“ ist sofort ein Teil davon. Zum Anderen lerne ich an jedem Freitag etwas Neues, etwa über geschichtliche Hintergründe oder über Zusammenhänge mit anderen Bibeltexten, aber immer, was Gott mir persönlich mit diesem Text sagen will. Gott begegnet mir in dieser Zeit und das tut mir gut und bringt mich vorwärts.

Nachdem der Text „bearbeitet“ worden ist, kommen wir darüber ins Gespräch. Mal tauchen Fragen auf, die beantwortet werden wollen; mal erzählt jemand aus seinem persönlichen Leben, was er mit Jesus erlebt hat oder wo er Probleme mit Gott hatte. Durch diesen Austausch „wird die Sache rund“ und bereichert mich. Gebete und ein Lied bilden jeweils den Schlusspunkt.

Was mich angeht, so kann ich sagen, dass ich mich bisher immer die ganze Woche auf diese Gemeinschaft mit den Anderen und mit Gott gefreut habe.

              Gabriele Voigt