Kennen Sie dass, Sie suchen etwas. Es hat seinen Platz bei den gleichartigen Dingen und für gewöhnlich müssen Sie nur diesen Ort durchsehen, um zu finden, was gebraucht wird. Jetzt finden Sie es nicht.

In unserem Monatsspruch geht es um solch eine Situation mit einem fundamentalen Unterschied: Wie kann man finden, wenn man nicht weiß, was man sucht.

Die Frauen, die den Leichnam Jesu mit Ölen einbalsamieren wollten, suchten die Stelle auf, an der der Leichnam abgelegt wurde. Wie hätten Sie damit rechnen können, dass es keinen Leichnam Jesu gab. Die Auferstehung eines Toten sprengt unsere Erfahrung und unser Vorstellungsvermögen - damals wie heute.

Und dennoch entfaltet sie eine reale Kraft und Wirkung in unserem Leben, wenn wir uns hineinbegeben in die Kraft, die von Jesus ausgeht.

Diese Kraft verändert unser Leben, in dem sie uns sehen lässt, wie sehr wir von Gott geliebt sind und wie sehr es Gottes Wunsch ist, dass unser Leben von gelingendem Miteinander, fürsorglichem Füreinander und rücksichtvollem Umgang mit der Schöpfung geprägt sei. Sein Wünschen für uns und unsere Bedürfnisse liegen so dicht beieinander und doch suchen wir sooft woanders.

Wie die Frauen brauchen wir die Hinweisgeber in unserem Leben, die uns sagen: Was du suchst, findest du nicht dort, wo du suchst.

Ich wünsche uns, dass wir hinhören, wenn wir solche Hinweise bekommen und dass wir selbst darauf hinweisen, wo das Leben zu finden ist.

Ralf Nix