Jesus Christus spricht: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“

Lukas 22, 32

 

Ich drücke dir die Daumen! Hals- und Beinbruch! Toi, toi, toi! Sätze, die Sie kennen. Jemand wünscht uns vor einer Situation mit ungewissem Ausgang – einer bevorstehenden Prüfung oder Operation – etwas Gutes. Das stärkt uns.

Christen kennen noch eine andere Möglichkeit, Menschen Gutes zu wünschen. Sie beten für andere zu Gott. Sie tun dies im Wissen darüber, dass der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens auch Menschen begleitet, ihr Leben beschützt und Unheil abwenden kann. Nicht immer erhört Gott die Gebete so, wie wir es wünschen. Aber immer hat er Gutes im Sinn für uns Menschen

Der obige Satz zeigt noch eine andere Dimension. Jesus sagt zu seinem Jünger Petrus, dass er für ihn zum Vater gebetet hat. Ausgerechnet für jenen Jünger, der uns als Hitzkopf geschildert wird und der sich kurz nach dieser Begegnung von Jesus distanziert. Noch bevor Petrus mit seinem Glaubensmut angibt und Jesus ihm sagen muss: „Du wirst mich drei Mal verleugnen“ hat der Gottessohn für ihn gebetet. Dafür, dass sein Glaube nicht aufhört, sondern wächst und in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

Gebet Jesu für einen angeberischen Mann, der versagt – ein Einzelfall? Keinesfalls. Jesus hat auch für Kranke und Besessene, für die Stadt Jerusalem, für ein Volk, in dem längst nicht alle glaubten, gebetet. Die Bibel sagt uns für heute, wo Jesus nicht mehr leibhaftig unter uns ist: Wenn wir selbst nicht mehr in der Lage sind, ein Gebet zu formulieren, höchstens noch stammeln oder stöhnen können, legt der Heilige Geist für uns Fürsprache bei Gott ein.

Welch eine Zusage: Jesus und der Heilige Geist beten für Sie und für mich! Gerade dann, wenn wir ganz schwach sind oder versagt haben.

Danke, Jesus, für dein Gebet!

Friedhelm Ringelband